Unsere Stärke ist die Solidarität ! (update:11.04.2021)

Liebe Ratsuchende,
auf Grund der aktuellen Corona-Pandemie müssen wir – wie alle Menschen – uns auch weiterhin anders als üblich verhalten.
Um uns und alle anderen zu schützen, werden wir bis auf weiteres persönliche Beratung in der ALSO nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung machen.  Unsere Beratungen finden unter Beachtung der jeweils geltenden Hygienerichtlinien und Vorschriften statt
und zwar Montags, Dienstags und Donnerstag in der Zeit von 9- 13 Uhr.

In Fällen , in denen uns das möglich erscheint, beraten wir auch per mail oder am Telefon!
Telefonisch und per Mail sind wir zu unseren Beratungszeiten erreichbar:
unter 0441/16313 oder per Mail: also@also-zentrum.de

Sprecht ggf. auf unseren Anrufbeantworter, gebt eure Nummer langsam und deutlich an, wir versuchen so schnell wie möglich zurück zurufen. Das schränkt unsere Beratung sehr ein, aber wir hoffen, bei den notwendigsten, dringendsten Angelegenheiten zu helfen.

Auch weiterhin geht es uns um um vorbeugendes und solidarisches Handeln.

Unser solidarisches Handeln ändert seine Form, trotzdem ist gerade in unbekannten, unsicheren Zeiten solidarisches Verhalten von uns allen unabdingbar!
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Beratung in den Landkreisen Oldenburg und Vechta

http://www.also-beratung.de/beratungsstelle-lk-oldenburg.html

Neuigkeiten

Unserere Freunde von der KOS haben  den Appell  veröffentlicht "Corona trifft Arme extra hart - Soforthilfen jetzt!", der von 41 Gewerkschaften und Verbänden wie z. B. ver.di, GEW, dem Paritätischen Gesamtverband, der AWO, dem Diakonischen Werk, der Caritas, dem vdk, dem SOVD, dem Mieterverein und der KOS unterstützt wird. Natürlich unterstützt auch die ALSO diesen Appell.

Hier ein Link zum Wortlaut des Appells und zum Unterschreiben: www.der-paritaetische.de/coronahilfe

Obwohl sich die Corona-bedingt steigenden Kosten auf die Ärmsten am gravierendsten auswirken, ist gerade diese Gruppe von der Regierung bislang kaum durch Corona-Hilfen unterstützt worden. Das Bündnis von Gewerkschaften und Verbänden bewertet den von der Großen Koalition bisher  in Aussicht gestellten Einmalzuschlag in Höhe von 150 Euro für arme Menschen als "Tropfen auf den heißen Stein". Sie verweisen darauf, dass Betroffene dabei aber von den wirtschaftlichen und sozialen Folgen besonders hart getroffen sind. Die beteiligten Organisationen haben daher gestern eine breite Unterschriftensammlung gestartet, um den Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen, endlich armutspolitisch wirksame Soforthilfen auf den Weg zu bringen. Bitte unterzeichnet/unterzeichnen Sie den Appell selbst und werbt/werben Sie bei anderen dafür, ihn zu unterschreiben, um den Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen, die bisher Erwerbslose und Einkommensarme mit ein paar Brosamen abgespeist hat - im Gegensatz etwa zu den milliardenschweren Hilfe für die Lufthansa AG.

 

 

Zentrale gesellschaftliche Bereiche würden ohne migrantische Arbeitskräfte nicht funktionieren: die Lebensmittelindustrie (z. B. Fleischproduktion und -verarbeitung), Pflege, Medizin, Erziehung, Transport, aber auch klassische Industriebereiche wie die Autoindustrie. Dort arbeiten und leben Migrant*innen unter skandalösen Bedingungen. Doch gegen Arbeitszeitüberschreitungen, Lohndumping, mangelhafte bis gar keine Arbeitsschutzmaßnahmen, menschenunwürdige Unterbringungen, Körperverletzungen durch Vorarbeiter und Chefs, usw. geht seit Jahren niemand ernsthaft vor.

Wir fordern, dass endlich konsequent gegen Missstände vorgegangen wird!

Wir fordern eine menschenwürdige Existenzsicherung!

Wir fordern eine konsequente Unterstützung auch von Migrant*innen!


Pressekontakt:
Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen Berlin
030 / 86 87 67 0 -0
Fax:030 / 86 87 67 0 -21
E-Mail: info(at)erwerbslos.de

die vollständige Pressemitteilung gibt es hier

Ab sofort müssen die Kosten für den Erwerb oder die Leihe von Schulbüchern nach § 21 Absatz 6 SGB II übernommen werden.

Unter Schulbüchern sind auch alle Arbeitshefte zu verstehen, die über eine ISBN-Nummer verfügen.  Zu den zu erstattenden Aufwendungen zählen ebenfalls die Kosten für eine entgeltliche Ausleihe dieser Schulbücher (und ggf. Arbeitshefte) in Höhe des Eigenanteils, unabhängig von der Höhe des Entgelts (fällt in der Stadt Oldenburg für SGB-II-Berechtigte nicht an).
Ein Antrag auf Kostenübernahme kann formlos gestellt werden, ein separates Antragsformular ist seitens des Jobcenters nicht vorgesehen. Als geeigneter Nachweis für die Kostenübernahme wird eine Liste der Schule über die Bücher und Arbeitshefte mit Nennung der jeweiligen ISBN-Nummer benötigt.
Anträge können jederzeit gestellt werden. Die Kopien der Quittungen über den Kauf der Bücher sind dem Antrag beizulegen. Unser Beratungsflugblatt zu diesem Thema mit Musterantrag gibt es als download hier. Den Musterantrag gibt es bei uns im Zentrum als Vordruck!


Gemeinsame Pressemitteilung von BUND, AbL und ALSO

Billigproduktion gefährdet Menschenleben Bündnis fordert Stilllegung verantwortungsloser Ernährungsbetriebe !
Die Verbände des Agrarbündnisses Niedersachsen fordern die Landesregierung zur sofortigen Überprüfung sämtlicher Betriebe der niedersächsischen Schlachtindustrie hinsichtlich der Einhaltung von Standards für den Sozial- und Infektionsschutz in den Betrieben und bei der Unterbringung der Beschäftigten auf.

 

Auf die Straße gehen, am 1.Mai, wie die Jahre davor, ist aktuell nicht möglich. Und Doch: Kritik, Zweifel und Widerstand bleiben für uns Alltag! Zeigen doch gerade die Maßnahmen durch Corona – mehr denn je – die Missstände unserer Gesellschaft. Werden doch die autoritären Sehnsüchte des Staates aktuell mehr als deutlich. Aus diesem Grund haben Oldenburger Gruppen und Bündnispartner_innen gemeinsam einen Podcast auf die Beine gestellt. Auf das wir auch dieses Jahr wieder viele Menschen erreichen. Für eine widerständige Praxis, gerade jetzt!

Die Ankündigung zum Podcast, der am 1. Mai veröffentlicht wird findet ihr hier!
https://erstermaioldenburg.noblogs.org/

Weitere Meldungen findet Ihr in unserem Archiv.