Unsere Stärke ist die Solidarität ! (update:03.08.2020)

Liebe Ratsuchende,
auf Grund der aktuellen Corona-Pandemie müssen wir – wie alle Menschen – uns auch weiterhin  anders als üblich verhalten.
Um uns und alle anderen zu schützen, werden wir bis auf weiteres  persönliche Beratung in der ALSO  nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung machen.
In Fällen , in denen uns das möglich erscheint, beraten wir auch per mail oder am Telefon!

Telefonisch und per Mail sind wir weiter erreichbar:
unter 0441/16313 oder per Mail: also@also-zentrum.de

Sprecht ggf. auf unseren Anrufbeantworter, gebt eure Nummer langsam und deutlich an, wir versuchen so schnell wie möglich zurück zurufen. Das schränkt unsere Beratung sehr ein, aber wir hoffen, bei den notwendigsten, dringendsten Angelegenheiten zu helfen.

Auch weiterhin geht es uns um um vorbeugendes und solidarisches Handeln.

Unser solidarisches Handeln ändert seine Form, trotzdem ist gerade in unbekannten, unsicheren Zeiten solidarisches Verhalten von uns allen unabdingbar!
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Neuigkeiten

Zentrale gesellschaftliche Bereiche würden ohne migrantische Arbeitskräfte nicht funktionieren: die Lebensmittelindustrie (z. B. Fleischproduktion und -verarbeitung), Pflege, Medizin, Erziehung, Transport, aber auch klassische Industriebereiche wie die Autoindustrie. Dort arbeiten und leben Migrant*innen unter skandalösen Bedingungen. Doch gegen Arbeitszeitüberschreitungen, Lohndumping, mangelhafte bis gar keine Arbeitsschutzmaßnahmen, menschenunwürdige Unterbringungen, Körperverletzungen durch Vorarbeiter und Chefs, usw. geht seit Jahren niemand ernsthaft vor.

Wir fordern, dass endlich konsequent gegen Missstände vorgegangen wird!

Wir fordern eine menschenwürdige Existenzsicherung!

Wir fordern eine konsequente Unterstützung auch von Migrant*innen!


Pressekontakt:
Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen Berlin
030 / 86 87 67 0 -0
Fax:030 / 86 87 67 0 -21
E-Mail: info(at)erwerbslos.de

die vollständige Pressemitteilung gibt es hier

Ab sofort müssen die Kosten für den Erwerb oder die Leihe von Schulbüchern nach § 21 Absatz 6 SGB II übernommen werden.

Unter Schulbüchern sind auch alle Arbeitshefte zu verstehen, die über eine ISBN-Nummer verfügen.  Zu den zu erstattenden Aufwendungen zählen ebenfalls die Kosten für eine entgeltliche Ausleihe dieser Schulbücher (und ggf. Arbeitshefte) in Höhe des Eigenanteils, unabhängig von der Höhe des Entgelts (fällt in der Stadt Oldenburg für SGB-II-Berechtigte nicht an).
Ein Antrag auf Kostenübernahme kann formlos gestellt werden, ein separates Antragsformular ist seitens des Jobcenters nicht vorgesehen. Als geeigneter Nachweis für die Kostenübernahme wird eine Liste der Schule über die Bücher und Arbeitshefte mit Nennung der jeweiligen ISBN-Nummer benötigt.
Anträge können jederzeit gestellt werden. Die Kopien der Quittungen über den Kauf der Bücher sind dem Antrag beizulegen. Unser Beratungsflugblatt zu diesem Thema mit Musterantrag gibt es als download hier. Den Musterantrag gibt es bei uns im Zentrum als Vordruck!


Gemeinsame Pressemitteilung von BUND, AbL und ALSO

Billigproduktion gefährdet Menschenleben Bündnis fordert Stilllegung verantwortungsloser Ernährungsbetriebe !
Die Verbände des Agrarbündnisses Niedersachsen fordern die Landesregierung zur sofortigen Überprüfung sämtlicher Betriebe der niedersächsischen Schlachtindustrie hinsichtlich der Einhaltung von Standards für den Sozial- und Infektionsschutz in den Betrieben und bei der Unterbringung der Beschäftigten auf.

 

Auf die Straße gehen, am 1.Mai, wie die Jahre davor, ist aktuell nicht möglich. Und Doch: Kritik, Zweifel und Widerstand bleiben für uns Alltag! Zeigen doch gerade die Maßnahmen durch Corona – mehr denn je – die Missstände unserer Gesellschaft. Werden doch die autoritären Sehnsüchte des Staates aktuell mehr als deutlich. Aus diesem Grund haben Oldenburger Gruppen und Bündnispartner_innen gemeinsam einen Podcast auf die Beine gestellt. Auf das wir auch dieses Jahr wieder viele Menschen erreichen. Für eine widerständige Praxis, gerade jetzt!

Die Ankündigung zum Podcast, der am 1. Mai veröffentlicht wird findet ihr hier!
https://erstermaioldenburg.noblogs.org/

Von einem tödiichen Verlauf der Covid-19-Erkrankung sind alle Menschen bedroht, die gesundheitlich vorbelastet sind: an Herz- und Lungenerkrankungen, Diabetes Mellitus, Erschöpfungszustände aufgrund belastender Lebensumstände ist hier zu denken. Die Todesraten armer Bevölkerungsteile in den USA sind hier 4- bis 7-mal erhöht im Vergleich zur Restbevölkerung. Prälat Kossen weist auf die Lage von ArbeitsmigrantInnen in D hin, diesmal in einem Aufruf an den Niedersächsischen Ministerpräsidenten und den Nordrhein-Westfälischen Arbeitsminister, in dem er auf die Notwendigkeit von Kontrollen der Covid-19-Schutzmaßnahmen in Fabriken und Unterkünften sowie mehrsprachige Informationen zu den Leistungen von Arbeitsämtern und Jobcentern hinweist.

Weitere Meldungen findet Ihr in unserem Archiv.