Renaissance des Taylorismus – Arbeit in der Fleischindustrie

Die Fleischwirtschaft gilt in unserer Region als eine besonders wichtige Branche, die viel zum wirtschaftlichen Aufstieg beigetragen hat und die beschäftigungsintensiv ist. Doch was auf der einen Seite gefeiert wird, basiert auf der anderen Seite auf sehr ausbeuterischen Zuständen bei den Beschäftigten. Denn ein Großteil der Arbeitnehmer/innen sind (meist osteuropäische) Werkvertragsnehmer, die über Subunternehmen angestellt sind, die nur sehr geringen Lohn beziehen und die unter oft menschenunwürdigen Bedingungen leben. Der Gewerkschaftssekretär Matthias Brümmer hat in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, dass die Missstände öffentlich gemacht wurden. Doch was hat sich seitdem getan? Und welche Änderungen müssen durchgesetzt werden, wenn Selbstverpflichtungen der Branche nichts bewirken?

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