10.6.: Wohnraum-Aktion im Theaterhafen

DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI

Keine Angst! Wir werden nicht in Ihre Eigenheime einbrechen und die Möbel gerade rücken oder die Spiegel von Ihren SUVs abtreten.

Aber wir möchten schon gern darüber reden, wie das gemeinsame Leben in Oldenburg mit uns allen hier weitergehen soll.

Hier, wo Sie gerade Kultur genießen, auf der Südseite des alten Stadthafens, werden bald 350, gegenüber auf der „Doktorsklappe“ 97 Wohnungen gebaut.

Und es soll weiter jede Lücke zugebaut werden – gegen den „Wohnungsnotstand“. Aber es gibt keinen Wohnungsnotstand in Oldenburg. Bereits im letzten Jahr gab es schon mehr Wohnungen als Haushalte. Und der Wohnungsbau wird in den nächsten Jahren weiterhin schneller voranschreiten als die Einwohnerzahl wächst.

Trotzdem suchen mehrere Tausend Haushalte preiswerte Wohnungen. Trotzdem müssen Hunderte Familien beim Essen sparen, damit sie ihre Mieten bezahlen können. Trotzdem müssen einkommensarme und migrantische Familien für oft unzumutbare Wohnungen völlig überhöhte Mieten zahlen.

Es gibt keinen Wohnungsnotstand, es gibt einen Mietennotstand!

Von den 450 Wohnungen, die hier neu entstehen, werden nur 45 preisgünstig vermietet, alle anderen werden zu Luxuspreisen verkauft oder vermietet.

Setzen Sie sich mit uns zusammen dafür ein, dass

  • mindestens 50 Prozent aller neugebauten Wohnunen dauerhaft preisgünstig vermietet werden müssen,
  • auf städtischen Grundstücken die Stadt zusammen mit der GSG in den nächsten vier Jahren 2.000 dauerhaft preisgebundene Sozialwohnungen selber baut – mit bestmöglicher Beteiligung der Mieter an der Planung,
  • Oldenburg eine lebenswerte Stadt bleibt – für alle!

Bündnis für Soziales Wohnen

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