Archiv 2015

Wir bringen grad die ALSO-Info-Blätter auf Stand 2015. Heute fangen wir an mit Wohnen mit Hartz IV und den Mehrkosten elektrischer Warmwasserbereitung (Mehrbedarf).

Bild des Aufklebers Immer wieder das gleiche Jobcenter-Vorgehen:
Leistungsbeziehende bekommen "Anhörungsschreiben" des Jobcenters. Sie sollen sich dazu äußern, dass das Jobcenter von ihnen bezogenes Alg II zurückfordern will: oft handelt es sich um hohe Beträge, drei oder vierstellig, oft für Zeiten, die lange zurück liegen, oft gleich mit dem Vorwurf garniert, diese Leistungen seien zu Unrecht bezogen worden (siehe auch einen Bericht dazu hier), immer jedoch ohne eine nachvollziehbare Begründung, wie das Jobcenter den Betrag, den es zurück fordern will, eigentlich errechnet hat. Wer Leute aus der ALSO-Beratung fragt, hört, dass Jobcenter diese Rückforderungen meist deutlich überhöht, wenn nicht gar gänzlich unbegründet erheben.
Aber was kann ich tun, wenn mir ein solches Schreiben begegnet?

Auf Recht bestehen - das Bild zeigt den Schriftzug mit Scharzer KatzeDie letzten offiziellen oder per Whistleblower veröffentlichten Unterlagen zur so genannten Rechtsvereinfachung bei den Regelungen des Sozialgesetzbuches II finden sich übersichtlich auf der Internetseite von Katja Kipping (Die Linke). Bei Interesse bitte…

Bild der Charta der SelbstverständlichkeitenDie schwarz-rote Bundesregierung plant seit rund anderthalb Jahren weitere Sonderregelungen für alle, die Alg II brauchen. Es geht um Regelungen, die noch mehr Behörden-Schikanen gegen Leistungsberechtigte möglich machen sollen, Regelungen die ein Ziel verfolgen: Arbeiten zu jedem Preis, Schnauze halten, spuren! Für den Erfolg der Wirtschaft in Deutschland, zu Lasten von Millionen Menschen ohne gute Einkommen. Ein Gesetzentwurf liegt noch immer nicht vor (mehr Infos). Wir setzen dagegen die Charta der Selbstverständlichkeiten (die Flugblattdatei gibt es hier auch als PDF-Dokument für Schwarz-Weiss-Ausdruck, 620 kb, und in Farbe, 1,3 MB) und erläutern diese mit vielen Beispielen, daher bitte gern…

Plakat zur Demo mit dem Slogan: Wir haben TTIP sattAgrar-Demo am 17. Januar 2015 in Berlin
Die Agrarindustrie ist weiter auf dem Vormarsch: Wenige globale Großkonzerne untergraben die Saatgut-Vielfalt und fördern die Gentechnik auf dem Acker. Investoren bauen immer neue industrielle Megaställe. Billigfleisch überschwemmt die Märkte. Der Anbau von Monokulturen verdrängt den Regenwald. Ackerland wird zum Spekulationsobjekt. Und: Der weltweite Hunger ist nach wie vor Fakt.
Infos zur Anreise gibt der Flyer der BusorganisatorInnen. Eure baldige verbindliche Anmeldung richtet bitte an: susanne.grube@bund-ammerland.de