Archiv 2015

          • 26. Jan. bis 1. Feb., vier Veranstaltungen zu medizinischen Verbrechen an Roma und Sinti, zur Erinnerung an 74 deportierte und ermordete Oldenburger Sinti und Roma, zu Wissenschaft und Nationalsozialismus, zu Sinti und Roma als Unterrichtsthema

Bild des Transparents mit der Aufschrift: defending food sovereignity in times of war * FOOD ist not a weapon * - Free SyriaNach der agrarindustriekritischen Demo, dem Gegenstandpunkt zur sog. <Grünen Woche>, präsentieren sich Aktionen, Projekte und Kampagnen aus aller Welt alljährlich in der nahe gelegenen Heinrich-Böll-Stiftung. Dort gibt es den Austausch mit warmen Speisen und Getränken. Diesmal standen Projekte der Ernährungssouveränität im Vordergrund, ganz vorn das von den AktivistInnen in Syrien selbst vorgestellte 15-Gärten-Netzwerk in und um Syrien.

Bild mit Plakat: Unter dem Banner "Wir machen Euch satt" fand am 17. 1. um neuen Uhr früh, also kurz vor der überwältigenden agro-industriekritischen Demo, eine Aktion unter überwiegender Beteiligung von rund 400 JungbäuerInnen statt. Satt werden ist keine Selbstverständlichkeit, soweit ist ihr Hinweis überaus berechtigt und daher erwähne ich die Aktion hier. Doch ging es wirklich ums Satt-Werden? Einiges an der Kundgebung gab Anlass zum Nachdenken und …

Bild: Fronttransparent, bis wir ein eigenes Bild einstellen danken wir dies Foto der Demoorganisatorinnen nutzen zu dürfen

 

Einen riesigen Mobilisierungserfolg hatten gestern (17. Jan. '15) die am Wir-haben-es-satt!-Bündnis beteiligten Gruppen und Verbände. (Keinesfalls erwartete) 50.000 TeilnehmerInnen kamen in Berlin zu der bunten und in vielerlei Hinsicht sehr aussagekräftigen Demo zusammen. Sie forderten nicht weniger als die Abkehr von der auf Billigpreise und Massenproduktion um jeden Preis ausgerichteten Agrarpolitik und den Stopp der TTIP-Verhandlungen ohne wenn und aber, da mit einem solchen Handelsabkommen und dem folgenden zunehmenden Konkurrenzdruck auch bisher noch geltende gesellschaftliche Standards nicht nur in der Lebensmittelproduktion und -verarbeitung hinfällig werden (sollen). Das gilt auch für ArbeitnehmerInnen- und Gewerkschaftsrechte, wie Matthias Brümmer von der Gewerkschaft Nahrung•Genuss•Gaststätten auf der Auftaktkundgebung am Potsdamer Platz vor den bis weit in die auf diesen Platz mündenden Zufahrtstraßen sich sammelnden 10.000en KundgebungsteilnehmerInnen erklärte. Er brachte damit für viele ArbeiterInnen und GewerkschafterInnen vordringliches Anliegen in die Demo ein und wurde von den OrganisatrInnen genau so herzlich begrüßt wie die anwesenden KollegInnen der Industriegewerkschaft Bauen•Agrar•Umwelt (IG BAU).