Archiv 2013

Demo “Wir haben Agrarindustrie satt!” – Berlin, 19. Januar – wir fahren hin.

Hallo liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

wir bemühen uns darum, dass sich Menschen, die sich in der sozialen oder der ökologischen Frage engagieren, annähern – gedanklich, im praktischen Leben und bei Aktionen.

Zu diesem Bündnisansatz zählt auch unsere Beteiligung an der
"Wir haben Agrarindustrie satt!"-Demo am 19. Januar in Berlin.

[mehr unter www.meine-landwirtschaft.de]

Diese Kundgebung findet anlässlich der Grünen Woche in Berlin statt – nunmehr zum dritten Mal und als größte Demonstration dieser Art in Europa mit bisher je über 20.000 TeilnehmerInnen in den beiden Vorjahren. Es geht dabei um die Frage, ob Landwirtschaft zuvorderst darauf ausgerichtet wird, Profite zu erwirtschaften oder ob sie die Ernährung aller Menschen auf diesem Planet sichern soll.

Mit unserer Beteiligung als Erwerbslose und Menschen mit geringen Einkommen verdeutlichen wir, dass wir uns nicht als Zeugnis dafür herzeigen lassen, dass die Billigstnahrungsproduktion unumgänglich und eine bäuerliche, regionale und ökologische Landwirtschaft nur noch Träumerei von gestern sei.

Wir rufen Euch daher auf, uns bei der Demo in Berlin zu unterstützen – kommt zur Demo nach Berlin.

Wir fahren mit dem Bus dorthin (und zurück), den diesmal die ostfriesischen Milchbäuerinnen und Milchbauern organisieren (in den letzten Jahren war es der BUND Ammerland).
Der Bus hält am 19. 1. um 5:15 Uhr beim Westkreuz Oldenburg.

Für mehr Infos zur Demo und zur Anmeldung, (auch als Download ) bitte

(NEU!, 14. 1. 13  Redebeitrag von Prälat Peter Kossen ist online!)
(Rede der Arbeitgemeinschaft
bäuerliche Landwirtschaft ist online)
(Online-Filmbericht von Report Mainz, SWR)

Ca. 200 Menschen, Beschäftigte und ihre Gewerkschaft NGG, Erwerbslose, Bauern, Maststallgegner und Umweltschützer protestierten am heutigen Freitag Mittag gegen die unhaltbaren Zustände beim VION-Schlachthof in Emstek.

Dabei wurde in verschiedenen Redebeiträgen deutlich gemacht, dass die ökologische Frage und die soziale Frage nur zusammen gelöst werden kann und die aktuellen sozialen Verwerfungen, ausgelöst durch die Agenda 2010, zu unhaltbaren Zuständen nicht nur in den Jobcentern, sondern auch in der Arbeitswelt (z. B. Ausbeutung durch Werkverträge) geführt haben und es so nicht weiter gehen darf.

Wir fanden es eine echt gute Aktion, mit netter und bunter Beteiligung, und trotz nur 20 Tagen Vorbereitung auch technisch glatter Umsetzung.

Dank an alle, die diese Aktion ermöglicht haben.

Für mehr Infos, Fotos, Redebeiträge der ALSO, von Prälat Kossen, der AbL,

ein Pressecho sowie einen online-Bericht von Report MAINZ bitte

ALSO & Tacheles-Wuppertal:

Aufruf zur Aktionskonferenz
am 2. Februar 2013, 11 bis 17 Uhr, bei Tacheles in Wuppertal
!

Es sind immer noch weit mehr als 10.000 ehemalige Schlecker-Beschäftigte erwerbslos. Viele von ihnen werden in den nächsten Monaten Hartz IV beantragen müssen. Das sollten sie nicht allein machen müssen. Lasst uns über eine gemeinsame „Schlecker-Kampagne“ beraten!

Für mehr Infos zu den Hintergründen und zum Download des Aufruftextes als pdf bitte

Weil u.a. die Situationen in den Jobcentern und die Arbeitsbedingungen in prekären Beschäftigungsverhältnissen Seiten derselben Medaille sind, unterstützt die ALSO die

Protestversammlung vor dem VION-Schlachthof
Wilhelm-Bunsen-Str. 15, in Emstek
11. Januar 2013, von 14 bis 16 Uhr!

Was ist los?
Der VION-Schlachthof in Emstek vergibt seine Schlachtung ab dem 1. Februar 2013 an ein Subunternehmen. Damit sind über 60 Prozent der ArbeiterInnen nicht mehr mit Tarifverträgen beschäftigt. Das bedeutet: Statt eigener Schlachter mit Tariflöhnen zwischen 1.500 und 3.000 Euro brutto – Werkverträge und Dumping-Löhne für rumänische LeiharbeiterInnen.

Gemeinsam fordern ArbeiterInnen, Erwerbslose, BäuerInnen, VerbraucherInnen,
Tier- und UmweltschützerInnen und Entwicklungsinitiativen:

menschenwürdige Sozialleistungen, damit alle fair erzeugte Nahrung kaufen könnenfaire Erzeugerpreise und Löhne,gentechnikfrei, gesund und fair erzeugte Lebensmittel,eine bäuerliche, ökologische, tiergerechte und klimaschonendeLandwirtschaft in Europa und weltweit!

Für den Ankündigungstext auf Deutsch und Rumänisch,mehr Infos und den Flyer

bitte