Archiv 2013

Am 20.11.2013 ist eine Petition von Inge Hannemann zur Abschaffung der Sanktionen und Leistungseinschränkungen bei Hartz IV und Sozialhilfe auf der Bundestagswebseite freigeschaltet worden.

Die Petition von Inge Hannemann kann schriftlich mitgezeichnet werden, dazu liegen in der ALSO ab Montag Unterschriftenlisten aus, die wir dann rechtzeitig an Frau Hannemann weiterleiten werden.

Die Petition von Inge Hannemann kann aber auch im Internet online mitgezeichnet werden:

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2013/_10/_23/Petition_46483.nc.html

(Bild: Guenter Hamich/pixelio.de)

Wir haben zum 30. 11. Gäste eingeladen, um uns über Perspektiven sozialen Widerstandes dort auszutauschen, wo Wirtschaftswachstum und Prekarisierung Hand in Hand gehen

Wir freuen uns auf VertreterInnen der in Großbritannien laufenden Kampagne Boycott Workfare, auf Karin Baumert vom Berliner Bündnis gegen Zwangsräumungen und Stephanie Roth (Arc2020), die uns über die aktuelle Protestbewegung in Rumänien informieren wird. Mehr Informationen findet Ihr hier. (Bild links: Guenter Hamich/pixelio.de; die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der ROSA-LUXEMBURG-STIFTUNG Niedersachsen)

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Großgrundbesitz und Gentechnik oder bäuerliche Landwirtschaft? Brasilien  ein Land im agrarpolitischen Wandel. 

Auf rund 23 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche Brasiliens erzeugen Kleinbauern rund 70 Prozent der Nahrung, die die Bevölkerung dort braucht. Der überwiegende Rest dient der agrarindustriellen Futtermittelproduktion, gerade für die Fleischindustrie Europas.

Dazu, zu den Folgen, Alternativen und politischen Entwicklungen berichtet an diesem Abend Prof. Antônio Inácio Andrioli, Agrarexperte aus Brasilien. Mehr Infos? – Bitte …

Hähnchengroßschlachthof Ahlhorn abgelehnt

Die Bürgerbefragung in der Gemeinde Großenkneten brachte ein überzeugendes Ergebnis: 56,37 Prozent stimmten gegen die Ansiedlung des Großschlachthofes in Ahlhorn – und das bei einer Wahlbeteiligung von 63,25 Prozent (NWZ). Wir gratulieren allen EinwohnerInnen, UnterstützerInnen und den AktivistInnen des Bündnis MUT. (hier unser Bericht zur Demo in Ahlhorn am 19. 10. 2013)

Wohnungsnot in Oldenburg hat viele Facetten:

Wohnungen, unbezahlbar, zu klein, oft haben gerade Menschen mit Kindern vielfache Schwierigkeiten. Die Heiz- und Strompreise laufen unseren Einkommen davon und die EWE ist mit Stromsperren auch nicht zimperlich. Am 4. 11. und 5. 11. berichtet das Lokal-Radio von O-EINS (in Ol auf UKW 106,5 MHz) vorab über unsere Anliegen  … hört doch schon mal rein.
Die ALSO hat die Entwicklung von Miet-, Heiz- und Stompreisen analysiert und fordert die Stadt auf, die auf ihrer Seite gegebenen Eingriffsmöglichkeiten zu Gunsten von Menschen mit geringeren Einkommen zu nutzen, z. B. sich zu einem Umzugsmoratorium bei Jobcenter und Sozialamt durchzuringen.

Auch die EWE kann handeln: Für jeden Menschen kann sie ein Stromkontingent im Umfang des durchschnittliche Stromverbrauchs zu dem Preis bereitstellen, der auch in den Sozialhilfe- und Hartzsätzen enthalten sind. Für eine Einzelperson wäre das ein Preis von rund 30 Euro je Monat.

Aber wir laden auch alle ein, zur Versammlung zu kommen und mit uns zu überlegen, was zu ändern wäre und was wir ändern wollen.