Archiv 2021

Die niedersächsische Landesregierung plant im Haushalt 2022/23 massive Kürzungen im Migrationsbereich. Allein bei der Richtlinie Migrationsberatung sollen knapp 50 Prozent der Mittel (4,5 Millionen Euro) gestrichen werden. Mit den geplanten Kürzungen werden in den kommenden zwei Jahren in ganz Niedersachsen rund 100 Stellen in der Migrationsberatung wegfallen – bei engagierten Vereinen, Wohlfahrtsverbänden und Selbstorganisationen. Die etablierten und hochprofessionellen Strukturen, die über Jahre umsichtig aufgebaut wurden, würden mit den Kürzungen eingerissen werden.

Für die gesamte Pressemitteilung bitte

Arbeitslos ist man erst ab dem ersten Tag ohne Beschäftigung. Die persönliche Arbeitslosmeldung muss spätestens an diesem Tag erfolgen. Sie ist eine Voraussetzung für den Bezug von Arbeitslosengeld I.

Wichtig ab sofort gilt wieder:
Ab dem 1. September 2021 müssen Arbeitslosmeldungen wieder verpflichtend persönlich in der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven erfolgen.

Die persönliche Arbeitslosmeldung ist ohne vorherige Terminvereinbarung möglich. Auch wegen der andauernden Pandemie sollten jedoch längere Wartezeiten oder ein hohes Kundenaufkommen vermieden werden. Deswegen empfiehlt die Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven ihren Kundinnen und Kunden, vorher über die gebührenfreie Hotline 0800 4 555500 einen Termin zu vereinbaren.

Hier die vollständigen Pressemitteilung der Arbeitsagentur

Wohnungswende jetzt! - Wohnungspolitische Diskussion mit den Parteien zur Bundestags- und Kommunalwahl

Freitag, den 03. September 2021, 18:00 Uhr – 20:00 Uhr, Hybridveranstaltung:

Im Bibliothekssaal der Universität Oldenburg oder online per Videokonferenz

Das Bündnis für solidarische Intervention setzt sich aus Oldenburger Gruppen, Initiativen und Kultureinrichtungen zusammen.
Im Rahmen der 1. Mai Demo des Bündnisses hielt auch die ALSO einen Redebeitrag um  unter anderem auch auf die Situation in den Jobcentern aufmerksam zu machen.

Die Corona-Pandemie richtet das Brennglas auf bestehende Missstände und Ungleichheiten. Ausgebeutete Arbeitskräfte in Pflege, Fleischindustrie und anderswo, Rassismus und Ausgrenzung, inhumane Behandlung geflüchteter Menschen, häusliche Gewalt, fehlende Unterstützung wohnungsloser Menschen, ungleiche Vermögungsverteilung und vieles mehr – das sind keine neuen Probleme. Aktuell verschärfen sie sich jedoch drastisch.

Hand in Hand mit Nazis? Nicht in Oldenburg!
Gegen „Querdenken“ und Sympathisant*innen!

In diesem Bündnis kämpfen wir gemeinsam  gegen sozialen Missstände und treten ein für Verantwortung und Solidarität auch jenseits unseres nationalen und europäischen Rahmens: Erst recht in Zeiten der Pandemie!

Den Link zur Bündnisseite und zum Redebeitrag der Also gibt s hier

Der Zugang zum Jobcenter muss endlich erleichtert werden!

Seit mittlerweile mehr als einem Jahr ist das Jobcenter Oldenburg mehr oder weniger geschlossen.
Der direkte Kontakt der „Kunden*innen“ zu ihren Sachbearbeiter*innen und Arbeitsvermittler*
innen ist – wenn überhaupt – nur nach vorheriger Absprache möglich. Alle Angelegenheiten
können nur noch telefonisch oder digital geregelt werden.
Es gibt aber viele Menschen, die keinen digitalen Zugang haben, keinen Drucker um Unterlagen
auszudrucken, kein Geld für Fotokopien, kein Guthaben für Anrufe, die Amtssprache
„Deutsch“ nicht ausreichend sprechen können oder Panik vor dem Umgang mit der Behörde
haben. Alles Gründe, die dazu führen, dass sie untergehen.

Wir dokumentieren im folgenden den gesamten offenen Brief an die Geschäftsführerin des Jobcenters Oldenburg.