Unsere Stärke ist die Solidarität ! (update:03.08.2020)

Liebe Ratsuchende,
auf Grund der aktuellen Corona-Pandemie müssen wir – wie alle Menschen – uns auch weiterhin  anders als üblich verhalten.
Um uns und alle anderen zu schützen, werden wir bis auf weiteres  persönliche Beratung in der ALSO  nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung machen.
In Fällen , in denen uns das möglich erscheint, beraten wir auch per mail oder am Telefon!

Telefonisch und per Mail sind wir weiter erreichbar:
unter 0441/16313 oder per Mail: also@also-zentrum.de

Sprecht ggf. auf unseren Anrufbeantworter, gebt eure Nummer langsam und deutlich an, wir versuchen so schnell wie möglich zurück zurufen. Das schränkt unsere Beratung sehr ein, aber wir hoffen, bei den notwendigsten, dringendsten Angelegenheiten zu helfen.

Auch weiterhin geht es uns um um vorbeugendes und solidarisches Handeln.

Unser solidarisches Handeln ändert seine Form, trotzdem ist gerade in unbekannten, unsicheren Zeiten solidarisches Verhalten von uns allen unabdingbar!
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Neuigkeiten

Unsere MitstreiterInnen der Wuppertaler Initiative Tacheles tragen diese Konferenz mit, wir fahren hin und diskutieren mit. Mehr dazu auf der Webseite der Nordrhein-Westfalen-Abteilung der Rosa-Luxemburg-Stiftung und vom Info-Flyer wie auch beim …

Ausgabe 7/September 2013

Hallo,

die Nummer sieben der „quer für alle“ ist nun im Netz. Dort lenken wir nach einem Seitenblick auf Pinnenberg die Aufmerksamkeit auf verschärfte Ungleichheit in Europa, erschöpfte ArbeitnehmerInnen, riskieren einen kurzen utopischen Abflug … ehe wir besonders bei Schulbuchkosten, Schlachthöfen und der Behinderung von Wohngruppen gehandicapter Menschen durch eine Stadtverwaltung gleich wieder in den Niederungen des Alltags landen.

Den Datensatz zu dieser Ausgabe findet Ihr wieder in drei Varianten im Downloadbereich.

Für einen weiteren Vorgeschmack auf den Inhalt der siebten Ausgabe bitte

Wietze 2013

Am 31. 8. übertrafen Kundgebung, Demonstration und Umzingelung des Schlachthofes die meisten Erwartungen: Die mehr als 7.000 DemonstrantInnen hätten locker gereicht, einen mehr als doppelt so großen Schlachthof zu umzingeln. Der Schlachthofbetreiber Rothkötter hatte vorsorglich den Betrieb des Schlachthofes für diesen Tag eingestellt.

Weitere Informationen zum Ablauf, erste Infos zu den Rede-Beiträgen, umfangreiche Hinweise auf die Fernseh- und Presseberichterstattung finden sich hier. Für uns als TeilnehmerInnen an den zahlreichen Diskussionen in Wietze war klar, dass sich die Proteste nicht 'nur' gegen diesen einen Schlachthof, das allein schon hier millionenfache Tierleid und die individuell schädigenden Folgen industrieller Nahrungsproduktion richten. Vielmehr geht der Streit um ein wirtschaftliches und politisches System, bei dem bislang Privatinvestoren groß gefüttert werden, so dass sie an unserer Ernährung ihren Gewinn machen können – koste was es wolle. Dabei findet eine Konzentration der Produktion an wenigen Standorten dieses Planeten statt zu Lasten der Ernährungssicherung aller – zu Gunsten der Billigsternährung von Millionen weiterer Menschen, deren Arbeit dadurch immer billiger wird. Es ist ein System, das Menschen entwurzelt und ihnen unter unwürdigen und Dumingverhältnissen ihre Arbeitsleistung abpresst. Aber auch deutlich wurde in der bunten und internationalen Mischung von Menschen und Gruppen, dass es Ermutigung und Perspektiven für ein breites und internationales Eingreifen von unten gibt. Erfrischend war die internationale Beteiligung und thematische Breite der Camp-Workshops wie auch die Offenheit, sich mit Menschen verschiedenster Herkunft über die diversen Facetten des agroindustriellen Systems auszutauschen. Und wir danken der Initiative in Wietze für ihre Ausdauer, Freundlichkeit und Gastfreundschaft.

Brake 2013

Für rund eine Stunde legten wir heute mit gut 30 Bauern, Studierenden, Erwerbslosen, Gentechnik-KritirkerInnen, UmweltschutzaktivitstenInnen und kritischen VerbraucherInnen eine Zu- und Ausfahrt zum Braker Futtermittel-Hafen still.

Die Aktion darf auch gern als Ankündigung des in der kommenden Woche beginnenden Aktionscamps am Hähnchenschlachthof in Wietze verstanden werden.

Die Sommerferien sind vorbei: neues Schuljahr, neue Hefte, Bücher, Stifte - aber nicht für alle Schüler. Damit das nicht so bleibt, fordert die ALSO einen Schulbuchfonds.*

Weitere Meldungen findet Ihr in unserem Archiv.