Willkommen…

… auf der Website der Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg, der ALSO. In der realen Welt findet Ihr die ALSO in der Donnerschweer Str. 55 (Eingang von der Milchstraße). Sonst erreicht ihr uns per Mail oder Telefon unter 0441-16313 zu den Beratungszeiten (auch für eine Beratungsterminvereinbarung).
Einige Worte zum Aufbau der Site und zu deren älteren Versionen findet Ihr im Überblick. Ansonsten mag Intuition beim Navigieren nützen!
Unten beginnen die aktuellsten Beiträge aus allen Bereichen der ALSO-Webseite. Weitere, kaum weniger aktuelle Beiträge findet Ihr in unserem Archiv: dort einfach links oben das aktuelle Jahr anklicken. Wenn Ihr stets über neue Beiträge der ALSO informiert werden möchtet abonniert einfach unsere Newsfeeds.

Neuigkeiten

Ausgabe 5/März 2013

Das fünfte Mal geht die „quer für alle“ ins Netz. Wir haben den Datensatz erst Mittwoch (13. 3.) ins Netz gestellt, dies bisher nirgends angekündigt … und doch wurde sie in weniger als fünf Tagen knapp 400 Mal heruntergeladen. Super, nichts geht über Mund-zu-Mund-Propaganda.
Nun fragen wir uns und Euch: Was macht Ihr eigentlich mit der quer?

Lest Ihr vielleicht nur bestimmte Teile? Wenn ja, welche?
Druckt Ihr das Heft aus und legt es aus? Wenn ja, wo?
Versendet Ihr die Datei weiter oder stellt die Datei selbst ins Netz? Wenn ja, für wen?
Was meint Ihr und andere zur quer?

Fragen über Fragen, die uns brennend interessieren, gerade für Überlegungen zum „Wie weiter?“
Mögt Ihr uns schreiben? Wir würden uns freuen, Eure quer-Redaktion

Den Datensatz zu dieser Ausgabe findet Ihr wieder in drei Varianten im Downloadbereich.
Zum Inhalt der 5. Ausgabe bitte

Im Zusammenhang mit Hartz IV haben wir ja schon viele Pferde kotzen gesehn, sei es durch Herrn Sarrazin oder Herrn Westerwelle,

oder erst neulich durch Herrn Schiewerling (MdB CDU)...

Der Beitrag von Hartwig Fischer (MdB CDU) gehört definitiv auch dazu...

Zitat von seiner Homepage:

Der südniedersächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Hartwig Fischer befürchtet eine unnötige Vernichtung der im Zuge des „Pferdefleisch-Skandals“ aufgrund von Falschdeklarierung eingezogenen Lebensmittel und fordert die Nahrungsmittelbranche auf, die Lebensmittel an bedürftige Menschen abzugeben.

(Zitat Ende)

Wir fordern diese Lebensmittel an die Kantine des Deutschen Bundestages zu liefern, sollen unsere Entscheidungsträger sich doch mit den "qualitativ hochwertigen und nicht gesundheitlich gefährdenden Lebensmitteln" auseinandersetzen.

Eine Frage sei uns noch erlaubt,

Zitat Homepage Hartwig Fischer:

In Deutschland sind unter anderem ca. 1,5 Millionen Menschen auf die Hilfe der Deutschen Tafel e.V. angewiesen...

(Zitat Ende)

Wo kommen die eigentlich her, lieber CDU- Bundestagsabgeordneter?

Der Regelsatz im SGB II und im SGB XII ist doch ihrer Meinung nach so sauber und transparent errechnet worden und er soll ein menschenwürdiges Existenzminimum garantieren, wie passt das damit zusammen, dass 1,5 Millionen Menschen auf die Almosen der Tafeln angewiesen sind?

Für die offizielle Pressemitteilung unseres Bündnispartners der AbL, der wir uns anschliesen bitte

News: Ein lesenswerter Artikel über die Demo findet sich auch bei jungle world !


Einen eigenen Schwerpunkt setzte die ALSO mit dem Bündnis für ein menschenwürdiges Existenzminimum auf der Berlin Demo:

Berlin Demo 2013Eine bessere Gesellschaft kann es nur für alle geben ! Gentechnikfreie, gesunde und fair produzierte Lebensmittel, eine bäuerlich ökologische Landwirtschaft in Europa und weltweit, eine tiergerechte und klimaschonende Landwirtschaft – wird es ohne ein menschenwürdiges Mindesteinkommen für alle nicht geben!

Für mehr Informationen, einen Demobericht, Bilder usw. bitte

Demo “Wir haben Agrarindustrie satt!” – Berlin, 19. Januar – wir fahren hin.

Hallo liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

wir bemühen uns darum, dass sich Menschen, die sich in der sozialen oder der ökologischen Frage engagieren, annähern – gedanklich, im praktischen Leben und bei Aktionen.

Zu diesem Bündnisansatz zählt auch unsere Beteiligung an der
"Wir haben Agrarindustrie satt!"-Demo am 19. Januar in Berlin.

[mehr unter www.meine-landwirtschaft.de]

Diese Kundgebung findet anlässlich der Grünen Woche in Berlin statt – nunmehr zum dritten Mal und als größte Demonstration dieser Art in Europa mit bisher je über 20.000 TeilnehmerInnen in den beiden Vorjahren. Es geht dabei um die Frage, ob Landwirtschaft zuvorderst darauf ausgerichtet wird, Profite zu erwirtschaften oder ob sie die Ernährung aller Menschen auf diesem Planet sichern soll.

Mit unserer Beteiligung als Erwerbslose und Menschen mit geringen Einkommen verdeutlichen wir, dass wir uns nicht als Zeugnis dafür herzeigen lassen, dass die Billigstnahrungsproduktion unumgänglich und eine bäuerliche, regionale und ökologische Landwirtschaft nur noch Träumerei von gestern sei.

Wir rufen Euch daher auf, uns bei der Demo in Berlin zu unterstützen – kommt zur Demo nach Berlin.

Wir fahren mit dem Bus dorthin (und zurück), den diesmal die ostfriesischen Milchbäuerinnen und Milchbauern organisieren (in den letzten Jahren war es der BUND Ammerland).
Der Bus hält am 19. 1. um 5:15 Uhr beim Westkreuz Oldenburg.

Für mehr Infos zur Demo und zur Anmeldung, (auch als Download ) bitte

(NEU!, 14. 1. 13  Redebeitrag von Prälat Peter Kossen ist online!)
(Rede der Arbeitgemeinschaft
bäuerliche Landwirtschaft ist online)
(Online-Filmbericht von Report Mainz, SWR)

Ca. 200 Menschen, Beschäftigte und ihre Gewerkschaft NGG, Erwerbslose, Bauern, Maststallgegner und Umweltschützer protestierten am heutigen Freitag Mittag gegen die unhaltbaren Zustände beim VION-Schlachthof in Emstek.

Dabei wurde in verschiedenen Redebeiträgen deutlich gemacht, dass die ökologische Frage und die soziale Frage nur zusammen gelöst werden kann und die aktuellen sozialen Verwerfungen, ausgelöst durch die Agenda 2010, zu unhaltbaren Zuständen nicht nur in den Jobcentern, sondern auch in der Arbeitswelt (z. B. Ausbeutung durch Werkverträge) geführt haben und es so nicht weiter gehen darf.

Wir fanden es eine echt gute Aktion, mit netter und bunter Beteiligung, und trotz nur 20 Tagen Vorbereitung auch technisch glatter Umsetzung.

Dank an alle, die diese Aktion ermöglicht haben.

Für mehr Infos, Fotos, Redebeiträge der ALSO, von Prälat Kossen, der AbL,

ein Pressecho sowie einen online-Bericht von Report MAINZ bitte

Weitere Meldungen findet Ihr in unserem Archiv.