Wohnungsversorgung und Energiewende sozial gestalten

Hier ist das Deckblatt des Buches von M Kopatz abgebildet. Es zeigt ein Kind, das vor einer nicht verputzten Kalksteinwand auf einem Rippenheizkörper sitzt.Das „Forum Soziale Energiewende" hat mit der Broschüre „Die im Dunkeln sieht man nicht?" auf ein immer dringlicher werdendes Problem hingewiesen: auf die zunehmende Verarmung durch fehlenden bezahlbaren Wohnraum und steigende Energiepreise.

Mehr als 320.000 Stromsperren im Jahr 2012, von denen über 800.000 Menschen betroffen sind, Energiearmut in mehr als 4,5 Mio. Haushalten sowie fehlender bezahlbarer Wohnraum in vielen Städten mit der Folge von Verdrängung, Zwangsumzügen und -räumungen und weiterer sozialer Spaltung sind alarmierende Realität in Deutschland.

In Oldenburg fehlen einer vierköpfigen Familie mit Hartz IV oder Sozialhilfe rund 432 Euro für die Unterkunfts- und Heizungskosten pro Jahr, während die Stadt im Jahr 2013 fast zwei Mio. Euro auf Kosten der Armen eingespart hat, weil das Jobcenter in vielen Fällen die tatsächlichen Unterkunfts- und Heizungskosten nicht anerkennt.

Das „Forum Soziale Energiewende" hat dazu Informationen und einige Fakten mehr in einer Broschüre zusammengestellt (Download, PDF, ca. 900 kb) und an alle Ratsmitglieder verschickt und führt zur Zeit Gespräche mit den Rats-Fraktionen über mögliche kommunalpolitische Maßnahmen.

Nun wird die Diskussion mit einer weiteren öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung fortgeführt:

Am Di., 2. Dezember, 20:00 Uhr, kommt Dr. Michael Kopatz zum Vortrag ebenfalls ins „Café Herz" in der Stedinger Str. 26/28. Herr Kopatz arbeitet im Wuppertal-Institut für Klima, Energie und Verkehr und ist Autor des Buchs „Energiewende, aber fair! Wie sich die Energiezukunft sozial tragfähig gestalten lässt".

Mit freundlichen Grüßen

für das „Forum Soziale Energiewende": Michael Bättig

Kostenloser Download der Broschüre vom September 2014 (PDF 900 kb)

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