TACHELES zur Energiearmut

Tacheles fordert bedarfsgerechte Haushaltsenergiepauschalen

Hunderttausende Sperren von Stromanschlüssen sind kein individuelles Verschulden. In der Berechnung des Hartz-IV-Bedarfs ist einfach (auch) zu wenig Geld für den Strombedarf drin. Wir stehen hier einem strukturellen Problem gegenüber. Einem Alg-II-Anteil für Strom von rund 30 Euro stehen nach Angaben der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalens durchschnittliche Kosten von rund 43 Euro gegenüber (alle Angaben beziehen sich auf den Ein-Personen-Haushalt).

Auch im Hinblick auf das jüngste Bundesverfassungsgerichtsurteil zum unzureichenden Regelsatz fordert die Wuppertaler Initiative Tacheles daher einen ausreichenden Betrag für den Strombedarf zusätzlich zum Regelsatz zu zahlen und auch die Mehrbedarfspauschalen für die Stromkosten zur Warmwasserbereitung (§ 21, 7 SGB II) bedarfsdeckend zu erhöhen (das heißt von heute rund neun Euro auf 24,76 Euro).
Die vollständige Begründung von Frank und Harald mit Quellenverweisen findet Ihr bei Tacheles oder in deren als PDF-Datei herunterladbarem Dokument (ca 500 kb).

Ein Hinweis dazu in eigener Sache:
Weiter aktuell bleibt mit Blick auf die Forderungen aus Wuppertal daher auch die unter tatkräftiger Mitarbeit aus der ALSO entstandene Analyse zur Energiearmut in Oldenburg, die Ihr hier findet.

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