Streik in den Sozial- und Erziehungsberufen

Ein Recht auf einen Kita-Platz, davon reden politisch Verantwortliche inzwischen gern. Die Bereitschaft, den Reichtum der Gesellschaft für diese Aufgaben auch einzusetzen, ist dann schnell nicht mehr so hoch. Wir wissen aus Statistiken des Gesundheitswesens aber auch aus unseren Gesprächen in der Beratung, dass die Erzieher_innen und Sozialarbeiter_innen mit ihren Belastungen von der Politik allein gelassen werden, dass die Arbeit z. B. in Kitas und sozialen Diensten auslaugt, gesundheitlich und nervlich überstrapaziert. Wir unterstützen die Forderungen nach tatsächlicher Anerkennung ihrer anspruchsvollen Arbeit, nach Aufwertung der sozialen Berufe insgesamt. Dazu gehören aus unserer Sicht auch deutlich bessere Personalausstattung und kürzere Arbeitszeiten. Die Belastungen in den Einrichtungen müssen auf mehr Schultern verteilt werden. (Bild: ver.di)

Erstellt am:

Zurück