29. August, 19 Uhr: "Oldenburg für alle?"

Das Bild zeigt das Plakat zur Veranstaltung mit dem Teddymotiv.Mehr als 1.500 Hartz-IV-Haushalte bekommen vom Jobcenter nicht genug Geld für ihre Unterkunftskosten. Die Stadt Oldenburg hat dadurch in den Jahren 2014 und 2015 mehr als 4 Mio. Euro auf Kosten der Leistungsberechtigten eingespart.

Mehr als 3.000 Kinder im schulpflichtigen Alter leben in Oldenburg von Hartz IV. Pro Kind und Schuljahr fehlen oft mehr als 100, nicht selten mehr als 200 Euro für den Schulbedarf.

Die „Warmwasserpauschale" für die Warmwasserbereitung mit Strom deckt den Bedarf nicht. Einem Alleinstehenden fehlen rund 260 Euro, einer vierköpfigen Familie 520 Euro pro Jahr.

Oft werden die Menschen einfach abgewiesen, wenn sie ihr Recht auf Existenzsicherung in Anspruch nehmen wollen. Viele fühlen sich wie Sozialbetrüger behandelt und ihrer Privatsphäre beraubt. Sie fühlen sich gedemütigt, verstehen die Formulare und Bescheide nicht und gehen mit Angst zum Jobcenter oder Sozialamt.

Das Bild zeigt das Plakat zur Veranstaltung mit dem Motiv.eines Wärmereglers einer alten Heizungsanlage.Was könnte die kommunale Sozialpolitik tun? Die Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg (ALSO) lädt ein zu einer Diskussionsveranstaltung mit Betroffenen, Fachleuten und Vertreter_innen der Ratsfraktionen Montag, 29. August 2016, 19:00 Uhr Café „Herz", Baumhaus, Stedinger Str. 26/28

Mit diesen beiden Plakate werden wir in den nächsten Tagen in Oldenburgs Straßen auf die Veranstaltung aufmerksam machen:

 

 

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