Handlungsbedarf bei Strom- und Heizkosten

Ein Blick in die Broschüre: Mieten und Heizkosten laufen den Einkommen der Sozialleistungsbeziehenden davon. Das zeigen auch die in der Broschüre dokumentierten Daten der Bundesagentur für Arbeit. (dort auf S. 21; die obere Linie bildet je die tatsächlich bei den Leistungsbeziehenden anfallenden Kosten ab, die untere die von den Jobcentern übernommenen Beträge)

Bild der S. 21 der Broschüre zur Entwicklung der realen Kosten und der davon nur anteilig bei Leistungsbeziehenden anerkannten Miet- und Heizkosten

Die Broschüre veranschaulicht:

  • Sozialpolitik ist Umweltpolitik, z. B. im ausgesprochen negativen Sinne, wenn die Sozialhilfe das Geld für den Ersatz von alten Haushaltsgeräten nicht vorsieht, geschweige denn für Energiespargeräte.
  • Umweltpolitik ist Sozialpolitik, wieder im ausgesprochen negativen Sinn, wenn die Kosten von energetischer Wohnraumsanierung glatt auf die umgelegt werden, die schon vorher nicht wußten wie sie das Ende des Monats finanzieren sollen.

Es geht auch anders, mensch muss es nur wollen, das zeigt die hier dokumentierte Untersuchung und die dort aufgelisteten Schlussfolgerungen.

Hier nennen wir nur:

  • Stopp der Kostensenkungs- und Umzugsaufforderungen durch Jobcenter und Sozialamt, denn das erhöht die Nachfrage & Bewegung am Wohnungsmarkt und treibt so die Spirale explodierender Mieten weiter an
  • Abwrackprämie für alte Haushaltsgeräte
  • Energieberatung für alle Oldenburger Haushalte durch qualifizierte EnergieberaterInnen

Mehr sei hier nicht verraten. Ihr könnt die Broschüre gern in der ALSO herausholen. Anfragen zu Inhalten der Broschüre entweder an die ALSO oder gleich an baettig@freenet.de.

Das Bild zeigt das ganze Deckblatt der Broschüre

Siehe auch den Beitrag Sozialtarif soll Stromsperren verhindern der NWZ, 19. 9. 2014, im Anschluss an ein Pressegespräch am Vortag in der ALSO.

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