GSG: Mieter grundsätzlich unter Verdacht?

Es hat sich noch niemand beschwert" beschied ein GSG-Mitarbeiter die an ihn gerichtete Beschwerde, dass im Schreiben ans Wohngeldamt - obwohl keine Mietschulden bestehen - gleich die Zahlung des Wohngelds direkt an die GSG verlangt wird:

Eventuelle Zahlungen für diese Wohnung überweisen Sie bitte ... auf unser u. a. Konto bei ..."
(siehe auch die GSG-Bescheinigung unten)

'Das Wohngeldamt wüsste damit schon umzugehen' - ergänzte er und meinte wohl, so gegenüber dem Beschwerdeführer abwiegeln zu können. Es war also kein Versehen, dass Wohngeldantrag und -bescheinigung – und damit die Antragsteller gleich mit – von der GSG in eins mit Mietschulden gesetzt wurden.

Die Reaktion des GSG-Mitarbeiters deutet vielmehr auf die Regelmäßigkeit dieses Vorgehens hin. Wir fragen den GSG-Geschäftsführer, Herrn Könner, was diesbezüglich die übliche Praxis und was die offizielle Politik seines Hauses ist. Wir fordern ihn auf, ein derartiges Vorgehen seiner MitarbeiterInnen für die Zukunft abzustellen.

Jeder Generalverdacht ist ein Skandal, auch im Jahr 2014, auch gegen Sozialleistungsbeziehende.
ALSO

GSG-Bescheinigung, hier anonymisiert

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