AufRecht bestehen - heute Aktionstag, auch bei der ALSO

In rund einem Drittel aller Haushalte muss das Wasser für Bad und Küche mit elektrischen Boilern oder Durchlauferhitzern erwärmt werden. Das kostet viel Strom.

Für einen 1-Personen Haushalt kommen da schnell 1000 kWh, für eine vierköpfige Familie rund 2000 kWh mehr zusammen, die nur für die Warmwasserbereitung benötigt werden. Bei einem Strompreis von 26 Cent pro kWh kostet das den Single-Haushalt 260 Euro, die vierköpfige Familie 520 Euro zusätzlich pro Jahr.

Die „Warmwasserpauschale", die für die Warmwasserbereitung mit Strom von den Jobcentern gewährt wird, beträgt für den 1-Personen-Haushalt aber nur 111,36 Euro und für die vierköpfige Familie je nach Alter der Kinder zwischen 246,80 und 303,60 Euro im Jahr.

So werden Stromschulden von Amts wegen verursacht.

Höhere Stromkosten werden vom Jobcenter nur anerkannt, wenn sie nachgewiesen werden. Dann soll das Jobcenter allen betroffenen Haushalten kostenlos Messgeräte zur Verfügung stellen!

Grundsätzlich sollten bundesweit die Stromkosten aus den Regelsätzen herausgenommen und wie Unterkunftskosten in tatsächlicher Höhe übernommen werden. Bis dahin fordern wir vom Jobcenter und der Stadt Oldenburg:

Übernahme der Stromkosten in tatsächlicher Höhe!

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