Arbeit und Widerstand in Weltmarktfabriken – Vortrag 19.6.

Fabrik-Arbeit für die Welt der Computer

Die Referentin dieses Abends, Pun Ngai*, hat selbst in diesen Fabriken gearbeitet und in einer Untersuchung insbesondere Arbeiterinnen im Übergang von der ersten zur zweiten Generation nach ihren Erfahrungen befragt. Sie suchte nach den Gründen für die Wettbewerbsfähigkeit dieser Fabriken auf dem Weltmarkt und untersuchte das dortige Arbeitsregime in einer sozialistischen Gesellschaft bei gleichzeitig herrschender neoliberaler Politik.

Ihre Untersuchungen starteten 2010 zunächst in neun Fabrikanlagen vor allem in Küstenstädten Chinas, wurden 2011 in Foxconn-Werken in Chengdu, Chongquing und Zhengzhou fortgesetzt. Bis heute arbeit sie eng zusammen mit örtlichen Nicht-Regierungsorganisationen, die Schulungen für Foxconn-Arbeiterinnen anbieten.

Über das Überleben und den Widerstand der Arbeiterinnen in den Fabriken von Apple und Foxconn wird Pun Ngai in ihrem Vortrag berichten: über Schlaf-Fabrik-Komplexe, in denen 50.000 bis 300.000 Arbeiterinnen leben, über das System der Studenten-Arbeiterinnen, über Vorbeuge-Maßnahmen gegen Selbstmorde und und und …

 

* PUN Ngai lehrt und forscht als Professorin am Department of Sociology der University of Hong Kong

 

Veranstaltungsort:
Internationales Jugendprojektehaus Oldenburg
Schlieffenstraße 9/11, 26123 Oldenburg

Anfahrt:
Vor dem Haupttor der ehemaligen Kaserne stehend, geht/fahrt bitte die Straße zur rechten Hand weiter, die Straße macht eine Kurve und auf der linken Seite ist eine Mauer. Nach der Kurve befindet sich das Eingangstor zum Gelände auf der linken Seite an der Schlieffenstraße. Die Entfernung vom Haupttor bis zum Nebentor beträgt ca. 300 Meter.

Wir danken für die Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen.

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